Kiel blüht auf – und wir mittendrin!


100 farbenfrohe Petunien, 25 Blumenkübel, 2 Innenstadtschärmer: Zusammen mit Uwe König vom Förderkreis Kieler Altstadt peppte Innenstadt-Managerin Janine-Christine Streu im Rahmen der Veranstaltung „Kiel blüht auf“ die Kehden- und Küterstraße auf.


Innenstadt-Management ist mehr als Leerstandsmanagement. Das sagen wir immer wieder. Neben der Rekrutierung von neuen Nutzern liegt uns auch die Unterstützung der bestehenden Gewerbetreibenden sehr am Herzen. Während wir zusammen mit unseren Partnern an der Zukunft basteln, schaffen sie mit ihrem Sortiment schon jetzt Besuchsanlässe und stärken mit eigenen Aktionen unseren Standort. Bei Veranstaltungen wie „Kiel blüht auf“ wird das besonders deutlich.

Die Kehden- und Küterstraße ist der (jetzt nicht mehr ganz) geheime Lieblingskiez unserer Innenstadt-Managerin. Die Seitenlage mit ihrem alten Kopfsteinpflaster hat Charme und die kleinen Läden bieten viel Bummel- und Erlebnispotenzial. Zurzeit hat das Quartier ein bisschen zu kämpfen, denn noch haben sich die Menschen nicht alle an die neuen Straßenführung gewöhnt, die der Kleine Kiel Kanal mit sich bringt. Doch was jetzt noch als „abgeschnittene Verbindung“ zum Martensdamm wahrgenommen wird, kann spätestens mit der Eröffnung des KKK zum größten Trumpf der Kehdenstraße werden. Durch den Kanal entsteht an der Ecke zur Holstenbrücke eine neue Platzsituation mit einer großzügigen Außengastronomie, die das heimelige Gefühl der beiden Straßenzüge noch unterstützen wird.

Zusammengehörigkeit ist das Zauberwort. Schon auf den ersten Blick sollte klar werden: Der Kiez hat eine eigene Identität. Wer hier bummelt, bekommt ein ganzheitliches Einkaufs- und Genusserlebnis. Um dies zu unterstreichen, braucht es manchmal nur kleine Maßnahmen. Die Pflanzaktion zu „Kiel blüht auf“ am 27. April 2019 ist das beste Beispiel dafür. 100 farbenfrohe Petunien, 25 Blumenkübel, 2 Innenstadtschwärmer – und sehr viele begeisterte Passanten über so viel Eigeninitiative. Das Ergebnis waren zwei Straßenzüge, die mit den bunten Kübeln vor ihren Türen Gemeinschaftssinn ausstrahlten – und das hoffentlich noch heute tun.