Vom “Point of Sale” zum “Point of Experience”!


 „Zukunft findet INNENstadt“ waren die markigen Worte, die die Einladung  trug, mit der Kiel-Marketing mit der Unterstützung der IHK zu Kiel sowie des Handelsverband Nord zum Einzelhandelsworkshop in die Kieler Innenstadt aufgerufen hatte.


Im öffentlichen Raum ist die Frischzellenkur der Kieler Innenstadt deutlich zu spüren, doch echter Wandel braucht immer einen ganzheitlichen Ansatz. 

Um wieder mehr Kunden in das Herz der Stadt zu locken, darf sich die Innenstadt nicht nur von außen neu erfinden. Auch Warenpräsentation, Ladenbau und neue Formen der Kundenansprache IN den Geschäften sind entscheidend, wenn der Kunde vor der „Qual der Standortwahl“ steht.

Wahre Schönheit kommt von INNEN – Faszination und Begeisterung auch.

 

 

 

Der Veranstaltungsort im KOSMOS Concept Store in der Holstenstraße bot den perfekten Rahmen für die zukunftsweisenden Ansätze der hochkarätigen Referenten.  

Felix Schmuck, Leiter des Bezirks Mitte im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Kiel erläuterte in einem spannenden Vortrag, angereichert mit Bildmaterial aus den 60ziger und 70ziger Jahren wie sich die Innenstadt baulich und verkehrstechnisch verändert hat und wo die Herausforderungen und Weichen der Zukunft liegen.  

Finn Julian Schwarz, Projektarbeiter beim Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards gab spannende Einblicke in derzeitigen und zukünftigen Technologietrends des Handels und ging dabei auch auf die entstehenden Herausforderungen für Handel und Industrie ein. 

Zuletzt stellte Wolfgang Gruschwitz, Geschäftführer der  Gruschwitz GmbH, verschiedene Ideen und Anreize dar, wie die Einzelhändler*innen Ihr Geschäft von einer reinen Verkaufsfläche in einen “Point of Experience” für ihre Kunden verwandeln können. Darunter waren auch eigene Projekte, die der Unternehmer mit seinem Design- und Realisierungsbüro für seine Kunden umgesetzt hat. Der wichtigste Rat, den Gruschwitz den Einzelhänder*innen gab, war der, kein “Zeitdieb” zu sein. 

Im Rahmen eines abschließenden Speed Datings bekamen die knapp 30 Teilnehmer beim „Markt der Möglichkeiten“ an sieben Stationen für jeweils drei Minuten kurze aber knackige Einblicke in digitale Tools verschiedener Anbieter und Dienstleister, die das stationäre Einkaufserlebnis moderner, spielerischer und somit attraktiver gestalten können.